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02. Dezember 2003

 

 

 

 

 

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Honda entwickelt die erste Heimenergiestation zur Erzeugung von Wasserstoff


 


Photo: Honda

Heimenergiestation (HES) erzeugt den für Brennstoffzellenfahrzeuge benötigten Wasserstoff aus Erdgas und versorgt gleichzeitig den Haushalt mit Strom und Warmwasser. Neuartige Solarpaneele sind umweltschonender zu produzieren, effizienter in der Energieausbeute und leichter zu recyceln, als herkömmliche Solarzellen.

Offenbach - Das Versorgungsproblem für Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstoff scheint gelöst. Honda hat in Kalifornien zu Versuchszwecken eine Heimenergiestation (HES) entwickelt, die den für Brennstoffzellenfahrzeuge benötigten Wasserstoff aus Erdgas erzeugt und gleichzeitig den Haushalt mit Strom und Warmwasser versorgen kann. Somit ist mit dieser Heimenergiestation in Zukunft nicht nur der autarke Betrieb eines kompletten Hauses möglich sondern es kann noch dazu ein Brennstoffzellenfahrzeug mit Kraftstoff versorgt werden.

Gemeinsam mit der Plug Power Inc., Hondas Partner in der Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen, wurde das HES-System entwickelt und steht auf dem Gelände von Honda R&D America im kalifornischen Torrance. Hier werden auch ständig Versuche zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff durchgeführt sowie die Methoden zur Nutzung von Wasserstoff als Kraftstoff immer weiter verbessert.

Das HES-System, welches an einem Tag mehr als eine Tankfüllung für das Honda FCX-Brennstoffzellenfahrzeug erzeugt (Tankfüllung FCX 156,6 l - Reichweite 395 km), speichert außerdem ca. 400 l Wasserstoff in einem externem Tank. Somit wird die ständige Verfügbarkeit von Wasserstoff sichergestellt.

Wasserstofferzeugungskapazität:

  • Maximal 2 Normkubikmeter pro Stunde, Reinheit von mindestens 99,99%.

  • Wasserstoffspeicherkapazität: 400 Liter bei 420 Atmosphären

Zum HES-System gehören:

  • Ein Reformer zur Gewinnung von Wasserstoff aus Erdgas,

  • eine Brennstoffzelleneinheit zur Versorgung des Gesamtsystems, die einen Teil des gewonnenen Wasserstoffs nutzt,

  • ein Refiner zur Reinigung des Wasserstoffs,

  • ein Kompressor, der den gewonnenen Wasserstoff unter Druck setzt sowie

  • ein Hochdrucktank zur Speicherung des unter Druck stehenden Wasserstoffs.

Darüber hinaus entwicklete die Honda-Tochter "Honda Engineering" Solarpaneele der nächsten Generation: Sie verfügen über eine lichtabsorbierende Schicht aus einem Verbund aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen und können dadurch mit geringerem Energieaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Silikon-Kristall-Solarzellen produziert werden. Gleichzeitig zeichnen sich diese Paneele durch höhere Effizienz in der Energieausbeute und leichtere Recycelbarkeit aus.

Außerdem wurde auch die Elektrolyseeinheit zur Gewinnung von Wasserstoff aus Wasser durch eine von Honda entwickelte kompakte Einheit ersetzt. Diese Einheit verwendet einen neuen Katalysator auf Ruthenium-Basis, welcher eine höhere Effizienz gewährleistet. Die solarbetriebene Wasserstoffstation im kalifornischen Torrance arbeitet zur Erhöhung der Gesamteffizienz sowohl mit den neuen Solarzellen als auch mit der neuen Elektrolyseeinheit.

Honda vertritt seit langem die Ansicht, dass Brennstoffzellen das Potential zur Antriebsform der nächsten Generation haben, die benötigt wird, um die mit der Entwicklung alternativer Kraftstoffe, der Reduzierung von Emissionen und der Minderung der globalen Erwärmung einhergehenden Probleme zu lösen. Honda erforscht Wege, um die Energieeffizienz des Wasserstofferzeugungsverfahrens zu steigern und Fahrzeuge wirtschaftlicher zu machen.

(28.11.03)


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