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06. März 2012

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2011 erfolgreichstes Jahr in der Unternehmensgeschichte von Audi

Ingolstadt - 2011 war das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte der Audi AG. Mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge wurden ausgeliefert (+19,2%), der Umsatzerlös belief sich auf 44,1 Mrd. Euro (+24,4%), das Operative Ergebnis erhöhte sich auf über 5,3 Mrd. Euro (+60%), dabei stieg die Operative Umsatzrendite von 9,4 auf 12,1 Prozent. Doch damit gibt man sich nicht zufrieden, wie der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler betonte: „Wir wollen auch 2012 stärker als der Gesamtmarkt wachsen.“

Positiv wirkte sich auf das Ergebnis und die Volumensteigerung auch der breit aufgestellte Modellmix aus, der besonders von der Einführung von 12 Modellen profitierte, vom Kompakt-SUV wie dem Audi Q3 bis hin zur Luxuslimousine, wie dem neuen Audi A8.

 

 

So stieg der Umsatzanteil der Modellreihen A6, A7, A8 und Q7, also des sogenannten C- und D-Segments (Oberklasse- und Luxussegment), zwischen 2009 und 2011 von 25 auf 38 Prozent. Gleichzeitig baute Audi die Modellpalette mit dem A1 seit dem vergangenen Jahr erfolgreich in den unteren Segmenten weiter aus. In 2012 bringt das Unternehmen 18 Modelle auf den Markt – vom A1 Sportback bis zur neuen Generation des Volumenmodells Audi A3.

Bei den Auslieferungszahlen von 1.302.659 Automobilen hat Audi mit einem Verkaufsplus von 210.000 Fahrzeugen nicht nur den Bestwert aus dem Vorjahr übertroffen, vielmehr hervorzuheben ist zugleich die Geschwindigkeit dieses Wachstums. So sieht sich Audi dem erklärten Zwischenziel von 1,5 Millionen Autos im Jahr 2015 damit einen großen Schritt näher. In allen Regionen der Welt ist Audi in 2011 stärker gewachsen als der Gesamtmarkt. So verzeichnet das Unternehmen für Asien ein Plus von 35,3 Prozent und für Südamerika ein Plus von 42,7 Prozent. In China erzielte man sogar eine Spitzenposition mit 313.036 Einheiten und einer Zuwachsrate von 37,3 Prozent. Und in Deutschland konnte erstmals nach der Krise von 2008 wieder das Niveau von mehr als 250.000 verkaufter Einheiten erreicht werden.

Auch für die Tochter Lamborghini war 2011 ein erfolgreiches Jahr. So konnten 1.602 Sportwagen ausgeliefert werden, ein Plus von 23 Prozent. Positiv wirkte sich dabei auch die Markteinführung des Lamborghini Aventador aus.

Insgesamt kann das Unternehmen in 2011 nicht nur bei den Absatzzahlen ein Plus verzeichnen, sondern auch bei den Beschäftigtenzahlen. So arbeiteten in 2011 63.839 Menschen für Audi, ein Anstieg um 5,7 Prozent. Mehr als 400 Leiharbeiter wurden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen, rund 700 Azubis in Ingolstadt und Neckarsulm begannen im letzten Jahr mit ihrer Ausbildung. Aber auch an den ausländischen Standorten wurde die Belegschaft aufgestockt. So dankte der Vorstand allen Mitarbeitern für ihre Leidenschaft und ihr Engagement, finanziell bedeutete dies zugleich eine Audi-Ergebnisbeteiligung für jeden Mitarbeiter in Deutschland mit durchschnittlich 8.251 Euro.

Die Herstellungs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten im abgelaufenen Geschäftsjahr sind infolge der fortlaufenden Prozess- und Kostenoptimierungen nur unterproportional zur Umsatzentwicklung gestiegen. Neben der höheren Umsatzqualität sind damit insbesondere die insgesamt verbesserten Kostenstrukturen für die deutliche Steigerung des Operativen Ergebnisses verantwortlich.

Rund 13 Mrd. Euro plant das Unternehmen zwischen 2012 und 2016 investieren. Den Standort im ungarischen Győr baut Audi gerade zu einem vollständigen Fahrzeugwerk aus, in dem ab 2013 ein neues Mitglied der A3-Familie produziert werden soll. In Deutschland sollen in den kommenden fünf Jahren knapp 8 Mrd. Euro in die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm fließen. Der Schwerpunkt des Investitionsprogramms liegt vor allem auf neuen Produkten und technischen Innovationen.

Für 2012 plant Audi, gerade in China wieder zweistellig zu wachsen und dort bis Ende 2013 das zweimillionste Auto auszuliefern. So erweitert Audi im Rahmen des Joint Ventures FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd. die Produktionskapazitäten in China. Neben dem Standort Changchun in Nordchina baut das Unternehmen gerade einen neuen Standort im Süden des Landes auf. Das Werk in Foshan soll 2013 mit der Produktion starten. Parallel dazu will man auch die Zahl der Händler in China bis Ende 2013 nahezu verdoppeln.

„Vorsprung durch Technik“ soll auch weiterhin die Unternehmensphilosophie des Audi-Konzerns charakterisieren. So investiert man bis 2016 mehr als 10,5 Mrd. Euro in die Entwicklung neuer Modelle und Zukunftstechnologien bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von 13 Mrd. Euro. Allein nach Ingolstadt und Neckarsulm fließen dabei in den nächsten fünf Jahren fast 8 Mrd. Euro. Dabei versteht sich die Audi AG als Innovations- und Technologiestratege, der auch in Zukunft vorne mitmischt, schließlich ist das erklärte Ziel, zur Premiummarke Nummer 1 zu werden.

Photos: Automotive Intelligence

(1. März 2012)


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