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Dezember 2018

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Weltpremiere des Kia e-Soul in Los Angeles

  • 150 kW (204 PS), 395 Nm Drehmoment, leistungsstarke 64-kWh-Batterie

  • Schnellladeanschluss mit CCS-Stecker ist Standard

  • Erster Einsatz des neuen Kia-Telematiksystems UVO in Europa

  • Europäische Markteinführung im ersten Halbjahr 2019

Frankfurt – Dritte Generation einer Designikone: Auf der Los Angeles Auto Show feiert der neue Kia Soul seine Weltpremiere, der in Europa künftig ausschließlich in der Elektroversion e-Soul angeboten wird.

 

 

Der Crossover präsentiert sich mit neuem Auftritt, neuem Fahrwerk, neuen Infotainment- und Assistenztechnologien und vor allem mit einem deutlich leistungsstärkeren Elektroantrieb. Der neue Kia-Stromer, der in Gwangju in
Korea produziert wird, kommt im ersten Halbjahr 2019 in Europa auf den Markt.

Der neue Energiespeicher, eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Polymer-
Batterie mit einer Kapazität von 64 kWh, gibt dem e-Soul im Vergleich zu
seinem Vorgänger* (30-kWh-Akku) eine deutlich größere Reichweite. Die
offiziellen Werte werden Anfang 2019 bekanntgegeben, da sich das Modell
noch in der abschließenden Testphase befindet. Ein Schnellladeanschluss für
den europäischen Standardstecker (CCS) gehört zur Serienausstattung.

Erheblich gesteigert wurde ebenfalls die Antriebspower. Der neue Elektromotor
leistet 150 kW (204 PS; bisherige Modellgeneration 81,4 kW/110 PS) und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 395 Nm (bisher: 285 Nm), das wie bei E-Mobilen üblich schon ab dem Start zur Verfügung steht. Auch das neue Fahrwerk mit Mehrlenkerhinterachse – statt der bisherigen Verbundlenkerhinterachse – trägt zum sportlicheren Fahrerlebnis bei, das durch die neue Fahrmodus-Wahl noch intensiviert werden kann. Sie bietet vier Einstellungen (Komfort, Sport, Eco, Eco+), je nachdem, ob Fahrspaß oder Energieeffizienz im Vordergrund stehen sollen. Die Fahrmodi haben auch Einfluss auf das regenerative Bremssystem, die Klimatisierung und die mögliche Höchstgeschwindigkeit.

Das regenerative Bremssystem, das beim Bremsen oder Ausrollen kinetische
Energie in elektrische umwandelt und damit die Batterie lädt, kann zudem über
Wippen am Lenkrad unterschiedlich eingestellt werden (vier Stufen). Es beinhaltet
eine „Brake and Hold“-Funktion, die ebenfalls über die Lenkradwippen
aktiviert wird und den e-Soul ausschließlich per Rekuperation bis zum Stand
abbremst. Darüber hinaus kann sich das intelligente System auch am vorausfahrenden
Verkehr orientieren und den Abbremsvorgang jeweils maximal
energieeffizient gestalten. Wie stark der Fahrer mit dem Einsatz des Gaspedals
die Batterie in Anspruch nimmt, kann er in jeder Fahrsituation direkt auf einem
Display („Smart Eco Pedal Guide“) in der Instrumenteneinheit ablesen.

Der e-Soul zeigt ein völlig neues Design, hat aber die Grundarchitektur und die
charakteristischen kantigen Konturen beibehalten, die dem vielfach preisgekrönten
Kult-Crossover weltweit eine große Fangemeinde beschert haben. Die
Front- und Heckstoßfänger sind betont aerodynamisch gestaltet. Ein markantes
Merkmal des neuen Gesichts sind die „Augen“: schmale LED-Scheinwerfer, die
durch eine schmale Chromleiste verbunden sind und dadurch eine horizontale
Linie bilden, die die Front optisch noch breiter und stabiler wirken lässt. Dazu
tragen auch die neuen Nebelscheinwerfer bei, die das Frontdesign seitlich
kraftvoll abschließen. Dass es sich hier um ein Elektrofahrzeug handelt, steht
dem e-Soul ebenfalls ins Gesicht geschrieben: Wie beim Vorgänger ist der
Ladeanschluss in die Blende integriert, die den Kühlergrill ersetzt. Die Farbpalette
des Kia-Stromers wird mit der neuen Generation um neue Ein- und
Zweifarblackierungen erweitert.

Wie beim Antrieb präsentiert sich der Kia e-Soul auch bei den Assistenz-,
Infotainment- und Komforttechnologien auf dem modernsten Stand. Im Cockpit
findet sich statt eines konventionellen Wählhebels ein Gangwahl-Drehschalter
(Shift by Wire). Und das Infotainmentsystem beinhaltet einen 10,25-Zoll-Touchscreen, Smartphone-Integration und Bluetooth mit Spracherkennung.
Im e-Soul setzt Kia erstmals in Europa das neue Telematiksystem UVO ein, mit
dem der Fahrer zahlreiche Fahrzeugfunktionen beobachten und kontrollieren
kann. UVO liefert unter anderem Echtzeitinformationen zu Ladestationen und
bietet auch die Möglichkeit, das Laden zu programmieren. Zudem ist das Fahrzeug
durch UVO in der Lage, im Notfall einen Alarm an einen Server zu schicken, Rettungsdienste zu benachrichtigen und die GPS-Daten des Fahrzeugs
zu übermitteln – wodurch zugleich ein Mikrofon eingeschaltet wird, damit
die Rettungskräfte mit dem Fahrer oder den Fahrzeuginsassen sprechen
können. Über die „Send2Car“-Funktion des UVO-Systems lassen sich zudem
geplante Routen und Stationen (POI) direkt an das Navigationssystem des Kia
e-Soul schicken.

Für umfassende Sicherheit sorgen neben sieben Airbags unter anderem Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, Spurhalte- und Spurwechselassistent,
Querverkehrwarner, Müdigkeitswarner und eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage
mit Stop-and-go-Funktion.

Photos: Kia

( 29. November 2018)


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