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Offizieller Produktionsstart der Audi A3 Limousine im Rahmen der feierlichen Werkseröffnung am Standort Györ
Gerd Walker, Geschäftsführer Produktion Fahrzeug der Audi Hungaria, Zsolt Borkai, Oberbürgermeister der Stadt Győr, Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender AUDI AG, Dr. Frank Dreves, Vorstand der AUDI AG für Produktion und Vorsitzender der Aufsichtskommission der Audi Hungaria, Prof. Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG, Viktor Orbán, Ungarns Ministerpräsident, Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Aufsichtsrats der AUDI AG, Thomas Faustmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Audi Hungaria (von li nach re). Mit einem Festakt eröffnete Audi am Mittwoch sein neues Automobilwerk im ungarischen Györ und feierte gleichzeitig den Anlauf der A3 Limousine. Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn und Audi-Chef Rupert Stadler gaben in Anwesenheit von Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán und 400 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den offiziellen Startschuss zum Produktionsstart der neuen Audi A3 Limousine. Dabei dankte Rupert Stadler ganz besonders Ferdinand Piech, der vor 20 Jahren als Konzernlenker die Gründung von Audi Hungaria mit verabschiedet hatte. |
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Mit dem Ausbau zu einem kompletten Automobilwerk beginnt für Audi Hungaria ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte. Als zentrales Motorenwerk von Audi entwickelte sich der Standort Györ seit der Gründung 1993 zum größten Motorenwerk der Welt und war schon deswegen immer ein wichtiger Pfeiler der Audi-Produktion. Heute produziert Audi Hungaria für den gesamten Volkswagen-Konzern knapp zwei Millionen Motoren jährlich.
Seit der Grundsteinlegung im Juli 2011 entstand innerhalb von zwei Jahren eine komplette Fertigungsstätte mit Presswerk (26.000 m2), Karosseriebau (58.800 m2), Lackiererei (21.600 m2) und Montage (58.000 m2). Mehr als 900 Millionen Euro flossen als Investition in die Werkserweiterung. Bisher wurde hier der Audi TT montiert, mit der A3 Limousine wird jetzt erstmals ein Fahrzeug komplett gefertigt. Damit wächst die Gesamtkapazität auf 125.000 Einheiten pro Jahr, knapp 500 Fahrzeuge sollen hier täglich vom Band laufen. Dazu stellte Audi 2.100 neue Mitarbeiter ein, insgesamt 9.000 Menschen arbeiten am Standort in Györ.
Der A3 spielt für Audi eine wichtige Rolle, immerhin machen die Verkaufszahlen 20% des Gesamtumsatzes. Nach der Einführung des neuen A3 Dreitürers und des A3 Sportbacks geht Audi davon aus, dass sich ab jetzt jeder zweite A3-Kunde für die Limousine entscheiden wird. Mit der A3 Limousine steigt Audi in das größte Marktsegment der kompakten Limousinen ein, sie nimmt damit einen besonderen Stellenwert in der A3-Baureihe ein.
Um das globale Wachstum des Unternehmens weiter voranzutreiben, eröffnet oder erweitert Audi Produktionsstätten rund um die Welt, wie vor kurzem mit der Grundsteinlegung für ein neues Werk im mexikanischen San José Chiapa und mit der zum Jahresende geplanten Werkseröffnung in Foshan, im Süden Chinas. Ausgerichtet auf den Weltmarkt, aber mit besonderem Fokus auf die Wachstumsmärkte China und Nordamerika, ist der Erfolg der A3 Limousine ein weiterer Schritt zum angestrebten Ziel im Jahre 2020 die führende Premiummarke zu sein, wie Audi-Chef Rupert Stadler in seiner Eröffnungsrede betonte und die Audi Hungaria als „Motor des Audi-Wachstums“ bezeichnete. In diesem Kontext unterzeichnete Audi vor wenigen Wochen eine „strategische Partnerschaft“ mit Ungarn, die die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen vorantreibt und die Bereiche Forschung, Entwicklung und Innovation fördert. (13. Juni 2013) Photos: Audi/Automotive Intelligence
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