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15. Dezember 2004

 

 

 

 

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Porsche bleibt auf Erfolgskurs

Absatz, Umsatz und Ergebnis erreichen im Geschäftsjahr 2003/04 neue Rekordwerte

Cayenne

Photo: Porsche

 

Stuttgart - Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2003/04 (31. Juli) trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds fortgesetzt. So wurden bei den finanziellen Kennzahlen abermals neue Rekordwerte erreicht. Der Umsatz im Konzern legte um 13,9 Prozent auf 6,36 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern ist um 16,6 Prozent auf 1,088 Milliarden Euro gestiegen, womit Porsche den höchsten Gewinn in der Unternehmensgeschichte eingefahren hat. Der Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) erhöhte sich im Konzern um 8,3 Prozent auf 612 Millionen Euro. Auch der Gewinn je Aktie hat mit 38,80 Euro den Vorjahreswert von 35,20 Euro deutlich übertroffen.

Die Ertragsstärke von Porsche spiegelt sich besonders eindrucksvoll im erweiterten Cash Flow wider. Diese Kennzahl, die auch die Veränderung sämtlicher Rückstellungen umfasst, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 19,9 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Nettoliquidität - das sind die liquiden Mittel vermindert um die Finanzverbindlichkeiten - erhöhte sich um 33,6 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro.

Absatz dank Cayenne kräftig gestiegen

Der Konzern-Absatz hat im Geschäftsjahr 2003/04 um 15 Prozent auf 76.827 Fahrzeuge zugelegt. Zu verdanken ist dies dem Cayenne, der die lebenszyklusbedingten Rückgänge im Sportwagengeschäft mehr als ausgleichen konnte. Von dem sportlichen Geländewagen wurden 39.913 Einheiten verkauft gegenüber 20.603 Einheiten im Vorjahr, in dem der Cayenne sukzessive in die weltweiten Märkte eingeführt worden war. Der Absatz der 911-Baureihe ging um 14,7 Prozent auf 23.704 Einheiten zurück, wobei der Trend zu einem höherwertigeren Modellmix anhielt. Der Boxster-Absatz verringerte sich um 29,5 Prozent auf 12.988 Einheiten. Der Hochleistungssportwagen Carrera GT brachte es in seinem ersten Verkaufsjahr auf 222 Einheiten.

In Nordamerika - dem größten Porsche-Markt - zog der Absatz um acht Prozent auf 31.356 Einheiten an. Erheblich stärker wuchsen die Exportmärkte außerhalb Nordamerikas, wo ein Plus von 39,4 Prozent auf 33.295 Einheiten gelang. Gegen den negativen Markttrend legte Porsche auch auf dem heimischen Markt zu: In Deutschland stieg der Absatz um 3,9 Prozent auf 12.176 Fahrzeuge.

Produktion auf Rekordniveau

Einschließlich der 8.862 in Finnland montierten Boxster-Modelle wurden insgesamt 81.531 Fahrzeuge hergestellt - ein Plus von 11,3 Prozent. Darunter waren 41.149 Einheiten der Cayenne-Baureihe nach 24.925 Einheiten im Jahr zuvor, in dem die Fertigung des Cayenne im neuen Porsche-Werk in Leipzig allmählich hochgefahren worden war. Auf den 911 entfielen 26.650 Einheiten (minus 9,9 Prozent) und auf die Boxster-Baureihe 13.462 Einheiten (minus 28,3 Prozent). Vom Carrera GT wurden 270 Fahrzeuge hergestellt.

Beschäftigtenzahl gesteigert

Porsche hat im Geschäftsjahr 2003/04 wiederum neue Arbeitsplätze geschaffen. So hat sich die Mitarbeiterzahl im Konzern zum Bilanzstichtag um 9,1 Prozent auf 11.668 Beschäftigte erhöht (Vorjahr: 10.699), wobei der größte Teil des Anstiegs mit 939 Mitarbeitern auf die in diesem Geschäftsjahr erstmals vollkonsolidierte CTS Fahrzeug-Dachsysteme Gruppe entfiel. Die Belegschaft der Porsche AG blieb mit 7.992 Mitarbeitern unter dem Vorjahresniveau (8.078 Beschäftigte).

Höhere Dividende

Der Hauptversammlung am 28. Januar 2005 in Stuttgart wird vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2003/04 je Stammaktie eine Dividende von 3,94 Euro (Vorjahr: 3,34 Euro) und je Vorzugsaktie von 4,00 Euro (Vorjahr: 3,40 Euro) auszuschütten. Die Ausschüttungssumme von rund 69,5 Millionen Euro übertrifft damit diejenige des Vorjahres (rund 59 Millionen Euro) um 17,8 Prozent. Gleichwohl ist die Ausschüttungsquote mit 11,4 Prozent vergleichsweise gering, was dem Unternehmen eine hohe Reserven-Dotierung verbunden mit beträchtlichen Zukunftsinvestitionen in die Forschung und Entwicklung erlaubt.

Vielversprechender Start ins laufende Geschäftsjahr

Das Unternehmen blieb auch in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 auf Wachstumskurs. Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich vom 1. August bis 30. November 2004 der Konzernumsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,0 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro. Der Absatz konnte um 7,0 Prozent auf 23.546 Fahrzeuge gesteigert werden. Ausgesprochen erfolgreich war die 911-Baureihe mit einem Plus von 18,6 Prozent auf 8.452 Einheiten, wozu die Carrera-Modelle der neuen Generation maßgeblich beigetragen haben. Ein kräftiges Absatzplus von 15,2 Prozent auf 13.011 Einheiten erzielte auch die Cayenne-Baureihe, wogegen die Boxster-Baureihe im Vorfeld des am 27. November gestarteten Generationswechsels einen Rückgang von 46,7 Prozent auf 1.916 Einheiten verbuchte. Die Produktion stieg insgesamt in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 2,5 Prozent auf 26.823 Einheiten.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/05 ist das Unternehmen zuversichtlich. Der neue 911 sowie die neue Boxster-Generation, die nunmehr sukzessive in die Märkte eingeführt wird, werden dem Sportwagengeschäft von Porsche zusätzlichen Schub verleihen. Aufgrund des nochmals attraktiveren Produktprogramms erwartet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr ein erneutes Wachstum.

(10.12.2004)


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