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05. September 2012

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Volkswagen Konzern baut eigenes Motorenwerk in Russland

Wolfsburg/Moskau – Der Volkswagen Konzern erweitert seine Kapazitäten in Russland. Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, und Anatoly Artamonov, Gouverneur des Oblast Kaluga, unterzeichneten in Moskau Verträge über den Bau eines Motorenwerkes im russischen Kaluga.

Rund 250 Mio. Euro investiert der Volkswagen Konzern in den neuen Standort, wo ab 2015 die moderne Motorengeneration EA211 lokal produziert wird. Die Kapazität ist auf 150.000 Aggregate pro Jahr ausgelegt. Das Motorenwerk entsteht in unmittelbarer Nähe des Volkswagen Fahrzeugwerkes in Kaluga.

 

 

„Russland ist für den Volkswagen Konzern der strategische Wachstumsmarkt Nummer eins in Europa. Bis 2018 wollen wir hier eine halbe Million Fahrzeuge jährlich verkaufen. Dazu investieren wir erneut rund eine Mrd. Euro in die lokale Produktion und neue Modelle“, sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Moskau. „Unser neues Motorenwerk zeigt: Der Volkswagen Konzern bleibt ein starker Motor für die russische Automobilindustrie und die russische Wirtschaft insgesamt.“

Bei dem künftig in Kaluga gefertigten Aggregat handelt es sich um einen 1,6-Liter-Ottomotor der Baureihe EA 211 und somit um modernste Aggregatetechnologie des Volkswagen Konzerns. Volkswagen investiert rund 250 Millionen Euro in das neue Werk, das in Kaluga auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern errichtet wird. Im Laufe des Jahres 2015 wird das Motorenwerk die Fahrzeugfertigung der Volkswagen Group Rus in Kaluga sowie die Auftragsfertigung im GAZ-Werk in Nizhny Novgorod mit Motoren versorgen. Zum geplanten Fertigungsumfang gehören Zylinderkurbelgehäuse, Zylinderkopf mit integrierter Montage, Kurbelwellen sowie die komplette Motormontage.

Mit der Errichtung des Motorenwerkes weitet Volkswagen sein industrielles Engagement in Russland aus. Zugleich erfüllt der Konzern die Ende Mai 2011 mit der russischen Regierung vereinbarten Ziele des Zusatzabkommens zum Dekret 166. Es sieht vor, ab 2016 mindestens 30 Prozent der in Russland produzierten Fahrzeuge mit lokal gefertigten Motoren auszustatten. Die bisherigen Investitionen des Volkswagen Konzerns in Russland belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro.

Um die stark wachsende Nachfrage im russischen Automobilmarkt auch künftig bedienen zu können, plant der Konzern bis 2018 insgesamt eine weitere Milliarde Euro in Russland für die Entwicklung neuer marktgerechter Produkte, die weitere Lokalisierung der Fertigung sowie die heute vereinbarte Errichtung des neuen Motorenwerkes in Kaluga zu investieren.

Photo: VW

28. August 2012


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