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05. Januar 2007

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Nissan Rogue – Kompakter Crossover-SUV als Allroundkünstler in Detroit

  • Crossover-SUV mit Front- oder Allradantrieb und stufenlosem CVT-Getriebe

  • Markantes Design mit Elementen der Modellreihen Murano und QASHQAI

  • Sehr geräumiger Innenraum mit vielen praktischen Verstaulösungen

Auf der NAIAS (North American International Auto Show) in Detroit (13. – 21. Januar) unterbreitet Nissan mit dem neuen Rogue ein spannendes Angebot im schnell wachsenden US-Markt für kompakte SUV-Modelle. Mit aggressivem Design, kraftvollem Antrieb, agilem Handling und auf den Fahrer zugeschnittenem Cockpit spricht er primär jüngere Käuferschichten an. Als Rogue S und Rogue SL geht er im September zu Preisen ab 20.000 Dollar an den Start. In beiden Fällen sitzt ein 170 PS starker 2,5-Liter-Vierzylinder unter der Haube, der via stufenlosem Xtronic-CVT-Getriebe die Kraft auf die Vorderräder oder (optional) auch an beide Achsen weiterleitet. Teil des neu entwickelten Allradantriebs ist eine Giermomentkontrolle.

 

„Mit dem neuen Rogue zielen wir auf Fahrer Anfang 30, die Spaß am Auto fahren haben, gutes Design schätzen und ihre Eigenständigkeit betonen wollen“, sagt Bill Bosley, Vize-Präsident und General Manager, Nissan Nord Amerika. „Wir sind uns aber sicher, dass dieser erste Nissan im Segment der kompakten Crossover-SUV auch andere Altersgruppen ansprechen wird. Denn der Rogue sticht neben dem Design auch bei der Praxistauglichkeit, dem Preis-/Leistungsverhältnis und der Qualität aus der Masse heraus. Er ist ein überzeugendes Komplett-Paket.“


Photos: Nissan

Das Exterieur-Design des im japanischen Nissan-Werk Kyushu gebauten Rogue wirkt selbstbewusst und sportlich. Es enthält sowohl Stilelemente des europäischen QASHQAI als auch des in den USA und Europa angebotenen Murano. Zum maskulinen Erscheinungsbild tragen neben der bulligen Frontpartie dynamisch geschwungene Flächen und kraftvoll ausgestellte Hüften bei. „Auch wenn die Kunden kompakter SUVs vor allem den gebotenen Nutzwert schätzen, legten unsere Designer Wert darauf, den funktionalen Aspekt nicht zu stark zu betonen. Der Rogue entfaltet so die Wirkung eines hochwertigen Designer-Koffers – alle Ablagen und Verstaumöglichkeiten sind zwar vorhanden, bleiben aber bei Nichtgebrauch dezent im Hintergrund“, erklärt Bosley.

Der Rogue baut auf der hauseigenen C-Plattform auf, die Nissan in den USA unter anderem auch für die Sentra-Baureihe nutzt. Dank des großen Anteils hochfester Stähle ist die Steifigkeit der selbst tragenden Karosserie exzellent. Das Cockpit ist nicht nur optisch gelungen, sondern auch extrem funktional ausgelegt. Die rot/orangene Instrumentenbeleuchtung und feine Chromzierringe für die Armaturen, die Lüfterdüsen und die Getriebewählhebel-Konsole setzen edle Akzente. Die serienmäßigen Stoffsitze gefallen durch ihre zweifarbige Polsterung; der Fahrersitz ist zusätzlich in der Höhe einstellbar. Das attraktiv gestylte Lenkrad verfügt über Drucktasten zur Bedienung des Audio-Systems, der Bluetooth-Freisprech- und der Geschwindigkeitsregelanlage.

Mit 4,64 Metern einer der längsten Vertreter seiner Klasse Mit einem Radstand von 2,69 Metern und einer Gesamtlänge von 4,64 Metern ist der Nissan Rogue einer der längsten Vertreter seiner Kategorie. Vor allem auf den Rücksitzen ist das Platzangebot üppig, die nutzbare Innenraumlänge rangiert im Konkurrenzvergleich ganz oben. Auf Wunsch läßt sich nicht nur die Rückbank im Verhältnis 60:40 geteilt umlegen; auch die Lehne des Beifahrersitzes ist bei Bedarf klappbar. Dann entsteht eine fast 2,60 Meter lange, ebene Ladefläche.

Die Zahl der praktischen Ablagen ist groß: Allein das geteilte Handschuhfach schluckt über 14 Liter, auch die zweistöckige Ablagebox zwischen den Vordersitzen ist sehr geräumig. Dazu kommt das in den USA unverzichtbare Arsenal an Haltern für Getränkebecher, Kugelschreiber, Münzen, Mobiltelefone und Sonnenbrillen.

Praktischer Laderaumteiler mit abnehmbaren Netztaschen Eine Besonderheit des Rogue ist ein spezieller Laderaumteiler, „Cargo Organizer“ genannt. Auf einfachen Druck schwingt ein Teil des Ladebodens aus seiner zuvor verborgenen Position im Unterboden aus, stellt sich vertikal auf und gibt dabei eine ausgesparte Fläche mit abnehmbaren Netztaschen frei. Durch deren Nutzung wird wirkungsvoll verhindert, dass Sportgeräte, Einkaufstüten oder andere lose Gegenstände bei Kurvenfahrt haltlos im Kofferraum herumfliegen.

Neben dem obligatorischen Gepäckraum-Rollo wartet der Rogue zusätzlich mit einem abwaschbaren und herausnehmbaren Unterboden auf. Er liegt unterhalb des eigentlichen Ladeflächenbodens und eignet sich vor allem zur Aufbewahrung nasser oder schmutziger Dinge oder Kleidungsstücke. „Mit solchen Lösungen kommt der Rogue den aktiven Freizeitbeschäftigungen seiner Besitzer entgegen“, betont Bosley.

Voll-Aluminiumtriebwerk mit gutem Durchzug im unteren Drehzahlbereich Der 2,5-Liter-Motor mit interner Bezeichnung QR25DE ist bereits aus dem Nissan Sentra bekannt. Im Rogue leistet der Benziner 170 PS und schickt sein maximales Drehmoment von 236 Nm auf die Vorder- oder (optional) auf alle vier Räder. Das DOHC-Triebwerk hat vier Ventile pro Zylinder und ist auf satten Durchzug im unteren und mittleren Drehzahlbereich ausgelegt. Der Motorblock ist ebenso wie der Zylinderkopf in Aluminium gegossen, diverse motorinterne Maßnahmen führten im Vergleich zum Vorgänger-Typ zu einer deutlichen Leistungssteigerung. So wurde die Reibung an den Kolben und Kolbenringen verringert, die Verdichtung auf 9,6:1 angehoben und der Querschnitt von Ein- und Auslasskrümmer erweitert.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Nissan-eigenes CVT-Getriebe, das dank eines angeschlossenen Hochgeschwindigkeitsprozessors seine Schaltstrategie blitzschnell der aktuellen Fahrweise anpasst. Dazu werden Parameter wie die Gaspedalstellung, die Geschwindigkeit, das Gefälle oder die Steigung der Straße, die Lenkradposition und die Beschleunigungskräfte berücksichtigt. Auf Wunsch können sportlich orientierte Fahrer die Gänge auch über Schaltwippen am Lenkrad wechseln.

(04.01.2007)


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