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28. März 2011

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MICHELIN-Führer „Oberrhein“ neu im Handel

Erstausgabe empfiehlt Hotels und Restaurants in drei Ländern

Mit der ersten Ausgabe des MICHELIN-Führers „Rhin Supérieur/Oberrhein“ stellt der Michelin Reiseverlag am 5. April 2011 einen neuen Band vor. Der rote Führer ist zweisprachig und empfiehlt insgesamt 50 1-Stern-Häuser, sieben 2-Sterne-Adressen und ein 3-Sterne-Restaurant in der Region. Mit rund sechs Millionen Einwohnern weist die Gegend zwischen Südpfalz, Schweizer Jura, Vogesen und Schwarzwald europaweit eine der höchsten Sterne-Dichten je Einwohner auf. Die 93 empfohlenen „Bib Gourmand“-Restaurants bieten mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis eine gute, oft regional geprägte Küche.

In Deutschland wird der MICHELIN-Führer „Rhin Supérieur/Oberrhein 2011“ für 15,90 Euro, in Österreich für 16,40 Euro verkauft. Der zweisprachige Titel (deutsch/französisch) empfiehlt 561 Hotels und 391 Restaurants in allen Komfort- und Preiskategorien.

Drei Länder, eine kulinarische Region Der MICHELIN-Führer „Rhin Supérieur/Oberrhein“ umfasst das Gebiet der französischen Departements Haut-Rhin und Bas-Rhin. Es erstreckt sich entlang des Rheins zu den Schweizer Kantonen Basel Stadt, Basel Land, Solothurn, Jura und Aargau. In Deutschland gehören die Landkreise Waldshut-Tiengen, Lörrach, Emmendingen, Ortenau, Breisgau-Hochschwarzwald, Rastatt, Karlsruhe, Südliche Weinstraße und Germersheim sowie die Städte Freiburg, Baden-Baden, Karlsruhe und Landau zum Gebiet.

 

Die Oberrheinregion gilt politisch, kulturell und wirtschaftlich als gelungenes Beispiel für grenzüberschreitende Integration. Charakteristisch für die Gegend ist die traditionell hochwertige, abwechslungsreiche Regionalküche. Zur Entwicklung der kulinarischen Vielfalt und des hohen Qualitätsbewusstseins hat das milde Oberrheinklima entscheidend beigetragen. Neben dem auf die Römerzeit zurückreichenden Weinbau bietet die große Auswahl regionaler Produkte beste Voraussetzungen für eine gute Küche.

Der neue MICHELIN-Führer empfiehlt zahlreiche Hotels und Restaurants in jeder Preisklasse. Das große Angebot entlang des Rheins lockt Besucher von nah und fern und fördert den regen Austausch über die Ländergrenzen hinweg. Zur Entwicklung des Tourismus trägt auch die europäische Gemeinschaftswährung bei.

Einmal drei Sterne, siebenmal zwei Sterne Als Spitzenadresse empfiehlt der MICHELIN-Führer die traditionsreiche „Auberge de l’Ill“ im elsässischen Illhaeusern mit drei Sternen. Seit 1967 hält das Haus konstant die kulinarische Top-Auszeichnung! Zu den sieben 2-Sterne-Häusern gehören im Elsass das Restaurant „Le Cygne“ in Gundershoff und „La Fourchette des Ducs“ in Obernai. Das „Park-Restaurant“, Baden-Baden, und „Le Pavillon“, Bad Peterstal-Griesbach, liegen auf der deutschen Rheinseite. Hinzu kommen in der Schweiz das „Cheval Blanc“, Basel, das Restaurant „Lampart’s“, Hägendorf, und das „Georges Wenger“ in Le Noirmont.

Für das hohe kulinarische Niveau des Dreiländergebietes sprechen die 93 Bib Gourmand-Restaurants. Allein 59 dieser Häuser liegen auf der deutschen Rheinseite, 26 in Frankreich und acht in der Schweiz. Für maximal 35 Euro erhalten Gäste hier ein sorgfältig zubereitetes Drei-Gänge-Menü ohne Getränke (Frankreich: 29 Euro; Schweiz: 60 Franken).

Breites Spektrum an Hotelempfehlungen Das Spektrum der empfohlenen Hotels in der beliebten Reiseregion reicht von der einfachen und gut geführten Familienpension über das Sport- und Wellness-Haus bis hin zum traditionsreichen Grand Hotel. Insgesamt werden 63 „Bib Hotel“-Häuser für gastfreundliche Unterkunft zu moderaten Preisen empfohlen. Für die Übernachtung bezahlen Reisende hier weniger als 90 Euro (Frankreich: 75 Euro; Schweiz: 180 Franken).

(23. März 2011)


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