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02. Dezember 2003

 

 

 

 

 

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DaimlerChrysler setzt Kampf gegen HIV/Aids weltweit fort


 


  • Arbeitsplatzprogramm in Südafrika mit Vorbildfunktion

  • Prof. Schrempp: "Im Kampf gegen HIV/Aids müssen alle Kräfte der Gesellschaft zusammenarbeiten"

Stuttgart/Auburn Hills/Pretoria - "Keine einzelne Institution kann den Kampf gegen die schreckliche Epidemie HIV/Aids allein gewinnen. Alle gesellschaftlichen Kräfte - Politik, Wirtschaft, NGO's und andere gesellschaftliche Gruppen - müssen zusammenarbeiten." Dies ist die Botschaft des DaimlerChrysler-Vorstandsvorsitzenden Prof. Jürgen E. Schrempp in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Global Business Coalition on HIV/Aids (GBC) zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember.

DaimlerChrysler hat seit Dezember 2000 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in seiner Landesgesellschaft in Südafrika ein umfassendes Arbeitsplatzprogramm im Kampf gegen HIV/Aids erfolgreich aufgebaut und eingeführt. Das Programm hat international große Beachtung gefunden und gilt weltweit als vorbildlich.

Das Arbeitsplatzprogramm der DaimlerChrysler South Africa bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien umfassend Unterstützung im Kampf gegen HIV/Aids. Aufklärung, Vorbeugung, freiwillige Tests und medizinische Versorgung gehören zu den Leistungen, mit denen das Unternehmen sowohl seiner sozialen Verantwortung nachkommt, als auch seinen wirtschaftlichen Interessen Rechnung trägt. Krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz, Ersatzeinstellungen für Arbeitsunfähige, hoher Ausbildungsaufwand sowie hohe Ausgaben für die Krankenversicherung kennzeichnen über die individuelle menschliche Tragik eines jeden Einzelfalles hinaus die wirtschaftlichen Folgen von HIV/Aids-Erkrankungen.

Die Public-Private-Partnership (PPP) mit der GTZ sicherte in der Entwicklungs- und Anlaufphase wichtige Kernkompetenzen. Die Umsetzung des Programms stützt sich stark auf "Peer Education", speziell geschulte Belegschaftsmitglieder, die in hohem Maße zur Akzeptanz des Programms beitragen und mithelfen, Tabus und Stigmatisierung der Betroffenen zu überwinden. Die Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Automobilarbeitergewerkschaft NUMSA erwies sich als weiterer Erfolgsfaktor.

Am Ende der dreijährigen Startphase läßt sich feststellen, dass in den Unternehmen von DaimlerChrysler in Südafrika ein solides Fundament für ein nachhaltiges Arbeitsplatzprogramm mit den Haupt-Elementen Vorbeugung, Behandlung, Pflege und Unterstützung geschaffen worden ist. Das Firmenangebot für freiwillige HIV-Tests wird immer stärker angenommen, und auch die Nutzung der medizinischen Dienste steigt an. Dies führte bereits zu einem signifikanten Rückgang von Fehlzeiten, dauerhafter Arbeitsunfähigkeit und Tod infolge von HIV/Aids-Infektionen. Die Fortführung des Arbeitsplatzprogramms soll diese Erfolge sicherstellen. Die künftige Arbeit wird sich auch darauf richten, das Programm auf Zulieferer auszuweiten und die Unterstützung für die Familien der Mitarbeiter sowie im Umfeld der Standorte zu verbessern. Damit wird DaimlerChrysler in Südafrika seine führende Rolle im Kampf gegen HIV/Aids weiter wahrnehmen.

DaimlerChrysler hat sich als Mitglied der Global Business Coalition on HIV/Aids verpflichtet, die gewonnenen Erkenntnisse weiter zu geben. Die GBC dient als Plattform für den Austausch von "Best Practices" zwischen Unternehmen und darüber hinaus. Dabei ist auch daran gedacht, verstärkt kleinere und mittlere Unternehmen einzubinden.

Als Vorsitzender der GBC hat sich DaimlerChrysler-Chef Prof. Schrempp klar bekannt: "Wir müssen noch mehr Unternehmen für den Kampf gegen HIV/Aids gewinnen und uns auf die sich weltweit abzeichnenden Auswirkungen der Epidemie einstellen".

Im eigenen Unternehmen wird DaimlerChrysler nun vermehrt die Erkenntnisse aus Südafrika anderen Landesgesellschaften zugänglich machen. An den jeweiligen Bedarf angepasst sollen die Erkenntnisse aus dem erfolgreichen Arbeitsplatzprogramm auch anderen Standorten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Russland zugute kommen. In entwickelten Märkten wie Deutschland steht dabei eine verstärkte Aufklärungsarbeit im Bereich der Berufsausbildung im Vordergrund. Die jüngsten Zahlen der Aids-Hilfe-Organisationen belegen leider auch für Deutschland keinen Rückgang bei den Neuinfizierten.

(28.11.2003)


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