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Auto News: 21. März 2001


 


Porsche will Absatz in Südamerika verdoppeln 

Millioneninvestitionen der Händler im Vorgriff auf die Cayenne-Einführung

Buenos Aires/Stuttgart - Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, erwartet für das Geschäftsjahr 2002/03 (1. August) eine Verdoppelung des Fahrzeugabsatzes in den lateinamerikanischen Ländern. Wie der Vorstandsvorsitzende des Sportwagenherstellers, Dr. Wendelin Wiedeking, auf einer Pressekonferenz in Buenos Aires/Argentinien erklärte, werde mit der Markteinführung des sportlichen Mehrzweckfahrzeugs "Cayenne" für Südamerika "die Grundlage zu einem spürbar höheren Volumengeschäft gelegt." Vor diesem Hintergrund seien auch die "erheblichen Investitionen von deutlich über zehn Millionen Dollar" der Händler in den Ländern Mexiko, Dominikanische Republik, Panama, Chile und Argentinien zu sehen. 

Wiedeking, der zuvor in Mexiko zwei neue Showrooms ihrer Bestimmung übergeben hatte und in Puerto Rico den im vergangenen Geschäftsjahr mit über 100 verkauften Porsche-Sportwagen erfolgreichsten lateinamerikanischen Importeur besuchte, zeigte sich aufgrund des Engagements von Händlern und Importeuren zuversichtlich über die weitere geschäftliche Entwicklung auf diesem Subkontinent. So kämen allein in diesem Jahr zu den zwei in Mexiko bereits existierenden Händlern vier weitere hinzu. Insgesamt werden in Mexiko im laufenden Geschäftsjahr über 160 Porsche-Fahrzeuge verkauft; nach Planungen der Händler im darauffolgenden Geschäftsjahr über 200 Einheiten und mit Einführung des "Cayenne" auf Anhieb über 400 Fahrzeuge. 

Dr. Thomas Stärtzel, seit August letzten Jahres Chef der jüngsten ausländischen Vertriebstochter Porsche Latin America Inc. (PLA) mit Sitz in Miami/USA, zeichnete ein für Wiedeking sehr erfreuliches Wachstumsszenario in diesen Märkten. So steige der gesamte Absatz in Lateinamerika im laufenden Geschäftsjahr um über 50 Prozent auf knapp 400 Einheiten, im nächsten Geschäftsjahr sogar auf 500 Fahrzeuge. Innerhalb von zwei Jahren werde sich damit der Absatz in dieser Großregion zum Geschäftsjahresschluss am 31. Juli 2001 verdoppelt haben. 

Eine weitere Verdoppelung des Absatzes, so Stärtzel, stehe mit der Einführung des "Cayenne" an. Auf der Porsche-Pressekonferenz in Buenos Aires zeigte sich der Lateinamerika-Chef überzeugt, bereits im Geschäftsjahr 2002/03 über 1000 Porsche-Fahrzeuge absetzen zu können. 

Gründe für die relativ optimistischen Wachstumsprognosen für Porsche in Lateinamerika sieht Wiedeking insbesondere in den in jüngster Zeit spürbaren Erleichterungen der Wareneinfuhr und Steuersenkungen für Importgüter. So ist beispielsweise in Mexiko die Importsteuer im vergangenen Jahr von 20 Prozent auf heute 2,2 Prozent gesenkt worden. Auf diese Änderung ist beispielsweise auch die Tatsache zurückzuführen, dass die CKD-Produktion von Porsche-Fahrzeugen in Mexiko bereits vor längerer Zeit wieder eingestellt worden ist. Die Fahrzeuge werden jetzt direkt von Deutschland aus nach Mexiko geliefert. 

(16. März 2001)

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