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Auto News: 21. März 2001


 


BMW Group im Jahr der Neuausrichtung mit dem bisher besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte 

  • Jahresüberschuss übertrifft erstmals 1 Mrd. Euro 

  • Erhöhung der Dividende der Stammaktie um 15% empfohlen
  • DVFA Ergebnis pro Aktie bei 1,63 Euro (i.Vj. 1,01 Euro)

BMW Z3

Photo: BMW

München - Die erfolgreiche Neuausrichtung der BMW Group und die konsequente Konzentration auf Premiumangebote führten im Jahr 2000 zu einem neuen Rekordwert im Ergebnis. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 50% auf 1.663 Mio. Euro (i.Vj. 1.111 Mio. Euro). Damit wurde das bisherige Rekordergebnis von 1.293 Mio. Euro aus dem Jahre 1997 deutlich übertroffen. 

Der Jahresüberschuss der BMW Group betrug 1.026 Mio. Euro (i.Vj. 663 Mio. Euro vor außerordentlichem Ergebnis), ebenfalls ein neuer absoluter Bestwert in der Unternehmensgeschichte. 

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Segment BMW Automobile konnte erneut um 13% auf nunmehr 2.380 Mio. Euro (i.Vj. 2.106 Mio. Euro) gesteigert werden. Das Segment BMW Motorräder entwickelt sich weiterhin positiv. Das Ergebnis in diesem Segment erhöhte sich um 50% auf 27 Mio. Euro (i.Vj. 18 Mio. Euro). 

Einen wichtigen Beitrag zum Ergebnis der BMW Group liefert weiterhin das Segment Finanzdienstleistungen, es erreichte eine Ergebnissteigerung um 9% auf 345 Mio. Euro (i.Vj. 316 Mio. Euro). 

Das Segment Rover Automobile, das das operative Geschäft von Rover Cars/Land Rover bis zu den jeweiligen Verkaufszeitpunkten enthält, wies, wie bereits im Halbjahresbericht im Sommer 2000 berichtet, einen Verlust von 762 Mio. Euro (Gesamtjahr 1999: 1.207 Mio. Euro) aus; dieser Verlust ist im Gesamtergebnis von  1.663 Mio. Euro enthalten.

Das DVFA Ergebnis pro Aktie beträgt 1,63 Euro (i.Vj. 1,01 Euro).

Rückstellungen für EU-Altauto-Richtlinie

Bereits im Jahresabschluss 1999 war im "Segment Sonstige, Konsolidierungen" eine Rückstellung für Altautorücknahme in Höhe von 128 Mio. Euro gebildet worden. In 2000 wurden weitere 112 Mio. Euro zurückgestellt und der gesamte Rückstellungsbetrag in Höhe von 240 Mio. Euro dem Segment BMW Automobile zugeordnet. Damit ist der erforderliche Rückstellungsbedarf vollständig abgedeckt.

Aktionäre und Mitarbeiter profitieren vom Rekordergebnis 

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der BMW AG in Höhe von 310 Mio. Euro zur Ausschüttung einer um 15% erhöhten Dividende von 0,46 Euro je Stammaktie (i.Vj. 0,40 Euro) und einer um 14,3% erhöhten Dividende von 0,48 Euro je Vorzugsaktie (i.Vj. 0,42 Euro) im Nennwert von jeweils 1 Euro auf das dividendenberechtigte Grundkapital (622,2 Mio. Stammaktien und 48,5 Mio. Vorzugsaktien) zu verwenden. Die vorgeschlagene Dividendenerhöhung trägt der erfolgreichen Entwicklung der BMW Group im Jahre 2000 Rechnung. Insgesamt sollen damit 310 Mio. Euro (i.Vj. 269 Mio. Euro) an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter der BMW AG orientiert sich an der Dividendenhöhe und wird somit ebenfalls ansteigen.

Investitionen erneut aus dem Cash flow finanziert

Die Investitionen der BMW Group lagen mit 2.138 Mio. Euro in etwa auf Vorjahreswert (i.Vj. 2.155 Mio. Euro). Wie in den Vorjahren wurden die Investitionen vollständig aus dem Cash flow finanziert, der im Jahr 2000 einen Wert von 3.198 Mio. Euro erreichte (i.Vj. 2.807 Mio. Euro).

BMW Group auch für 2001 zuversichtlich

Das Jahr 2001 hat für die BMW Group erfolgreich begonnen. Die Kundenauslieferungen konnten in den ersten beiden Monaten diesen Jahres um rund 10% gesteigert werden.

Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg, Vorstandsvorsitzender der BMW Group: "Wir gehen davon aus, dass die BMW Group bei einem sich insgesamt konsolidierenden Weltautomobil- und -motorradmarkt ihre erfolgreiche Entwicklung bei Absatz, Umsatz und Ertrag fortsetzen wird."

Prof. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger übergibt Aufsichtsratsmandat an Prof. Dr. Jürgen F. Strube

Mit dem Ablauf der Hauptversammlung wird Prof. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, da seine Amtszeit endet. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, Prof. Dr. Jürgen F. Strube, Vorsitzender des Vorstandes der BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen, in den Aufsichtsrat zu wählen.

(15. März 2001)

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