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22. März 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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KIA baut sein erstes Werk in den USA

  • Der koreanische Autohersteller investiert dafür 1,2 Milliarden Dollar

  • Das Werk in West Point, Georgia wird 2.500 Mitarbeiter beschäftigen

  • Für 2010 peilt KIA den Verkauf von 800.000 Autos in Nordamerika an


Photo: KIA

KIA Carnival

Eschborn - KIA MOTORS wird im Jahr 2009 in West Point, Georgia sein erstes Automobilwerk auf amerikanischem Boden eröffnen. Mit dieser Produktionsstätte und dem ersten europäischen KIA-Werk im slowakischen Zilina, das noch im Dezember diesen Jahres die Produktion aufnehmen soll, steigt der koreanische Hersteller endgültig zum Global Player der Automobilindustrie auf.

Der Plan für das 1,2 Milliarden teure Bauvorhaben in West Point wurde während einer feierlichen Zeremonie in Seoul von Euisin Chung, Präsident und CEO von KIA MOTORS, und Sonny Perdue, dem Gouverneur des US-Bundesstaates Georgia, bekanntgegeben. Die Produktionsanlage wird auf einem Areal von 890 Hektar errichtet, über eine jährliche Fertigungskapazität von 300.000 Fahrzeugen verfügen und etwa 2.500 Mitarbeiter beschäftigen. Da zu erwarten ist, dass sich im Umkreis des Werkes rund ein halbes Dutzend Zulieferer ansiedeln, werden in der Region weitere 2.000 Arbeitsplätze entstehen.

"KIA ist in den Vereinigten Staaten in eine neue Phase dynamischen Wachstums eingetreten. Unsere Entscheidung, die Produktionsstätte in West Point zu errichten, ist nur der folgerichtige Ausdruck für unser Engagement auf dem amerikanischen Markt", sagt Euisin Chung, Präsident und CEO von KIA MOTORS. "KIA hat bereits in der Vergangenheit enorm investiert, um das Design und die Technik der KIA-Modelle an die Wünsche und Bedürfnisse amerikanischer Kunden anzupassen. Auch in unserem neuen Werk werden wir qualitativ hochwertige, modern gestaltete Fahrzeuge bauen, die mit allen relevanten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, aber dennoch erschwinglich sind - wie KIA-Kunden es seit jeher gewohnt sind."

Der koreanische Autohersteller hat in den USA seit 2002 bereits über 300 Millionen Dollar investiert. Zu den Projekten zählen das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ann Arbor im Bundesstaat Michigan, ein eigens angelegtes Testgelände in Mojave (Kalifornien) sowie das größte Autodesign-Studio Kaliforniens, das KIA zusammen mit Hyundai Motor America betreibt. Und noch in diesem Jahr stellt KIA im kalifornischen Irvine einen 87 Millionen Dollar teuren Unternehmens-Campus fertig, dem ein 6039 Quadratmeter großes Design-Center angegliedert wird.

Seit dem Markteintritt in den Vereinigten Staaten hat KIA nicht nur stetig die Modellpalette erweitert und schließlich vervollständigt, sondern auch in zwölf aufeinander folgenden Jahren immer neue Absatzrekorde erzielt - zuletzt im Jahr 2005 mit einem Verkauf von 275.871 Fahrzeugen. Für den Februar 2006 konnte KIA MOTORS AMERICA wiederum einen Verkaufsrekord für einen Monatszeitraum ausweisen. Damit überflügelte der Absatz in den ersten Monaten des Jahres 2006 den des entsprechenden Vorjahreszeitraums um 3,2 Prozent.

Für das laufende Jahr erwartet KIA auf dem nordamerikanischen Markt ein Absatz-Plus um 15 Prozent zum Vorjahr auf 350.000 Einheiten. Bis 2010 soll der Verkauf in den USA und in Kanada auf jährlich 800.000 Fahrzeuge ansteigen.

(15. März 2006)


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