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14. März 2007

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Audi gewinnt Fertigungskapazitäten hinzu

  • Managementverantwortung für Werk Brüssel nun bei Audi

  • Sicherung der Beschäftigung und Wirtschaftlichkeit im Fokus

  • Weitere Kapazitätssteigerung zur Bedarfsdeckung in bestehenden Werken

Ingolstadt - Audi braucht zusätzliche Fertigungskapazitäten, um in den nächsten Jahren weiter kräftig wachsen zu können. Dazu übernimmt die AUDI AG ab sofort die Managementverantwortung für das Werk Brüssel. Dies wird in einem "Letter of Intent" geregelt, der heute von Unternehmensleitung und den belgischen Gewerkschaften in Ingolstadt unterzeichnet wurde. Dabei steht für Audi die Steigerung der Produktivität in den bestehenden deutschen Standorten unter Sicherung der Beschäftigung im Vordergrund. Audi hat bereits im April 2005 durch die Vereinbarung "Zukunft Audi" an den deutschen Standorten Maßstäbe gesetzt, die den Mitarbeitern der AUDI AG eine langfristige Beschäftigungsgarantie zusichert.

 

"Audi hat 2006 das elfte Rekordjahr in Folge bei Absatz, Umsatz und Ergebnis erzielt. Profitables Wachstum ist das Grundelement unserer Unternehmensstrategie. Und diese Strategie geht auf. Wir freuen uns daher, dass wir mit dem Werk Brüssel unsere Kapazitäten weiter ausbauen können. Damit werden wir in der Lage sein, auch in den nächsten Jahren weiter kräftig zu wachsen. Wir wollen den neuen, kleinen Audi im Werk Brüssel bauen", so Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG.

"Das Werk in Brüssel hat jetzt die Chance, ein Teil der Erfolgsgeschichte von Audi zu werden. Dies ist dank der vereinbarten Reduzierung der Personalkosten um 20 Prozent möglich geworden. Wir greifen dabei auf die hervorragende Qualifikation der Belegschaft zurück. Daher ist es besonders erfreulich, dass nun mit den 2.200 Mitarbeitern deutlich mehr Arbeitsplätze erhalten werden, als ursprünglich vorgesehen", erklärte Dr. Werner Widuckel, Vorstand Sozial- und Personalwesen der AUDI AG. Widuckel weiter: "Die Vereinbarung zählt jetzt ohne jeden Abstrich und wird Punkt für Punkt umgesetzt."

Im "Letter of Intent" sind die Rahmenbedingungen für einen neuen Tarifvertrag konkret festgeschrieben. Er besagt, dass unter wettbewerbsfähigen Tarif- und Kostenstrukturen von Ende 2009/Anfang 2010 an ein neuer, kleiner Audi in Brüssel produziert werden soll.

Übergangsweise - von 2007 bis 2009 - sollen neben Volkswagen-Modellen auch Audi A3 in Brüssel gebaut werden. Dies wurde bereits zwischen Herbst 2004 und Ende 2005 erfolgreich praktiziert. Die Absicherung erfolgt über eine "Drehscheibenfunktion" mit den Produkten der Marken Audi und VW. Damit kann nachhaltig die Beschäftigung im Werk Brüssel gesichert werden.

Die entsprechende Vereinbarung hatten Ende Februar Vertreter des Vorstands von Audi, der Werkleitung und des Aufsichtsrats von Volkswagen Brüssel sowie der Gewerkschaften paraphiert. Mehr als 76 Prozent der Belegschaft stimmten darauf hin in einem Referendum zu. Werkleiter Norbert Steingräber: "Das ist ein klares Votum. Der Standort Brüssel hat den festen Willen, aus der Restrukturierung gestärkt in eine sichere Zukunft zu gehen."

Audi hat 2006 rund 905.000 Automobile an Kunden ausgeliefert. Bis zum Jahr 2015 soll diese Zahl auf 1,5 Mio. steigen. Dies wird unter anderem durch ein Investitionsprogramm von 11,8 Mrd. Euro in den nächsten fünf Jahren untermauert. Die Modellpalette soll von heute 22 auf 40 Modelle steigen.

(13.3.2007)


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