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15. Februar 2011

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Audi connect zeigt den Weg zur vernetzten Mobilität

Ingolstadt – Die Audi Fahrzeugvernetzungs-Strategie bekommt einen Namen: Audi connect. Mit diesem Begriff bündelt Audi alle Anwendungen und Entwicklungen, die heutige und künftige Modelle mit dem Internet, dem Besitzer und der Infrastruktur verbinden. Audi connect schafft revolutionäre Infotainment- und Entertainmentfunktionen und hebt Komfort sowie den Spaß am Automobil auf ein neues Niveau.

Die Welt vernetzt sich und Audi mit ihr. Bereits seit 2005 arbeitet Audi mit Google zusammen und hat als Ergebnis dieser fruchtbaren Kooperation neue Maßstäbe bei der Internetnutzung im Fahrzeug gesetzt. Mit Audi connect baut der Hersteller mit den vier Ringen nun dieses Fundament weiter auf und erweitert das Angebot durch neue Vernetzungsformen. Dabei umfasst Audi connect die Themenfelder Fahrzeug-Online-Anbindung, Vernetzung von Auto und Besitzer und Verbindung von Auto mit der Infrastruktur und anderen Fahrzeugen.

 

Für Audi connect stehen heute schon die Modelle A8, A7 Sportback, der neue A6 und demnächst auch der A1. Diese Modelle lassen sich auf Wunsch per UMTS-Modul mit der Online-Welt vernetzen. Diese Verbindung ermöglicht eine ganze Reihe nützlicher Anwendungen: Beispielsweise die uneingeschränkte Einbindung von Google Earth in die Kartendarstellung des Navigationssystems, was die Orientierung erheblich erleichtert.

Zudem findet der Fahrer dank der Anbindung an die Google-Suche eine enorme Anzahl von aktuellen Sonderzielen. Und der integrierte Informationsdienst bringt unter anderem Wetter-, Reisedaten- oder Nachrichten ins Auto. Darüber hinaus lassen sich dank des integrierten W-LAN-Hotspots bis zu acht mobile Endgeräte mit dem Internet koppeln. Für diese Onlinefunktionalität wurden die Modelle A8 und A7 Sportback im Juni 2010 von einer unabhängigen Fachjury mit der Auszeichnung „Best Embedded Navigation Telematics Product“ geehrt.

Im Sommer 2011 folgen in Europa mit dem Service Audi Verkehrsinformation online und einer erweiterten Sprachbedienung – mit der sich per Sprachbefehl Sonderziele via Google finden lassen – weitere Meilensteine. Audi Verkehrsinformation online trifft anhand von Echtzeit-Daten präzise Voraussagen zur Verkehrssituation auf der gewählten Route und arbeitet schneller und exakter als bisher bekannte Verkehrsinfodienste.

Außerdem können Audi Kunden künftig in einigen Ländern als neuen Online-Dienst auch Google Street View nutzen und sich beispielsweise das Navigationsziel am MMI-Bildschirm aus der Fußgängerperspektive im 360-Grad-Radius anschauen.

In der weiteren Zukunft ermöglich es die Audi Online-Anbindung dem Kunden neben der Nutzung von Online-Diensten auch Software-Funktionen des Autos zu beeinflussen. Eine Reihe von Funktionen werden sich aktualisieren beziehungsweise nachträglich freischalten lassen.

„Bei allen Audi connect Funktionen verfolgen wir eine klare Strategie, um die Bedienung einfach, die Fahrerablenkung gering und das Sicherheitsniveau hoch zu halten. Die Online-Dienste sind in die hochwertige Audi-Darstellungsform integriert. Dabei bieten die Funktionen bewusst nicht die volle Bandbreite des Internets, sondern stellen eine Auswahl mit maximalem Nutzen dar“, sagt Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik und Elektronik der AUDI AG.

Ein weiteres Themenfeld von Audi connect beschreibt die Vernetzung zwischen Auto und Besitzer. Audi connect verheiratet hier die automobile Lebenswelt mit dem neuen, von Internet und Mobiltelefon geprägten Lifestyle. Audi-Fahrer können künftig diverse, speziell auf ihr Modell abgestimmte Smartphone-Funktionen nutzen. Beispielsweise lassen sich mit GPS-Handy fotografierte Bilder im Navigationssystem abspeichern, auf Wunsch führt es dann zu den Koordinaten der Fotolocation. Auch bei der Mobilitätsplanung elektrisch fahrender Autos spielt das Smartphone eine wichtige Rolle. Bei den Prototypen des Audi A1 e-tron kann man jederzeit der Akku-Ladezustand am Handydisplay ablesen. Auch ob Türen und Fenster verschlossen sind, oder ob Servicemitteilungen vorliegen, wird angezeigt. Auch das Steuern der Innenraumtemperatur per Mobiltelefon ist denkbar. Um Praxiserfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln, startet Audi gemeinsam mit einigen Partnern im Sommer 2011 einen Flottenversuch mit dem A1 e-tron.

Als weiteres Themenfeld beschreibt Audi connect die Auto-Umfeld-Verbindung. Hierbei dreht sich alles um die Schlagworte Car-to-Car-, Car-to-X- und X-to-Car-Kommunikation. Diese Begriffe beschreiben den Datenaustausch von verschiedenen Autos untereinander, von Auto zu Infrastruktur und von der Infrastruktur zum Auto.

Zur Erforschung solcher Technologien hat Audi bereits 2006 mit verschiedenen Partnern das Projekt Travolution ins Leben gerufen. Dabei lernten über 150 Verkehrsampeln in Ingolstadt mit 15 Versuchswagen zu kommunizieren. Dieses Netzwerk empfiehlt den Fahrern das optimale Tempo für die Grüne Welle. Auf Wunsch steuert die Elektronik die Geschwindigkeit vollautomatisch. Der Verkehrsfluss verbessert sich, Wartezeiten fallen kürzer aus und der CO₂-Ausstoß verringert sich um bis zu ein Fünftel. Außerdem kann die Fahrzeugelektronik eingreifen, wenn ein Fahrzeug droht, eine rote Ampel zu überfahren.

Auch die Car-to-Car-Kommunikation spielt bei Audi eine große Rolle. Wenn zum Beispiel ein Fahrzeug am Stauende nachfolgende Fahrzeuge per Funksignal warnt oder die Warnung vor Straßenglätte von einem Auto zum nächsten weitergegeben wird, erhöht das die Verkehrssicherheit entscheidend. Diese Forschungsansätze dienen aber auch dazu, Audi-Fahrzeuge auf das vollkommen selbstständige Fahren vorzubereiten. Ein Szenario könnte sein, das ermüdende Fahren in Ballungsräumen an die intelligente Technik abzugeben, um die Zeit effektiver zu nutzen.

(14.2.2011)


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