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02. November 2005

 

 

 

 

 

 

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Europäisches Kia-Werk nimmt Gestalt an


Photo: Kia

  • Das 1-Milliarde-Euro-Bauprojekt in der Slowakei ist dem Zeitplan voraus

  • Ende 2006 startet die Produktion eigens für Europa entwickelter Modelle

  • Werk verfügt im Vollausbau über Jahreskapazität von 300.000 Einheiten

Bremen - Das erste europäische Automobilwerk des koreanischen Herstellers KIA MOTORS hat bereits deutliche Formen angenommen. Nur 18 Monate nach dem ersten Spatenstich ist das eine Milliarde Euro teure Bauvorhaben in der Nähe der slowakischen Stadt Zilina seinem Zeitplan weit voraus. Insgesamt 1.000 Bauarbeiter und Ingenieure, überwiegend aus der Slowakei, wirken zurzeit an dem Projekt mit.

Bereits im Dezember 2006 sollen die ersten Autos aus dem hochmodernen Werk rollen: völlig neue, speziell für den europäischen Markt entwickelte KIA-Modelle. Die 180.000 Quadratmeter große Produktionsanlage, die auf einem 168-Hektar-Areal entsteht, wird im Vollausbau über eine Jahreskapazität von bis zu 300.000 Fahrzeugen verfügen.

Als eine der schnellst wachsenden Volkswirtschaften Europas wird die Slowakei von KIA MOTORS - einem der schnellst wachsenden Automobilhersteller weltweit - profitieren und sich weiter positiv entwickeln. Um der EU beitreten zu können, hat das Land wichtige Wirtschaftsreformen eingeleitet, die bereits Früchte tragen: Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Inflationsrate liegt bei zwei Prozent, und in der Region Zilina (200 Kilometer nordöstlich von Bratislava) macht sich dieser Aufschwung besonders bemerkbar.

Welch hohes Ansehen KIA hier genießt, beweisen die mehr als 10.000 Interessenten, die sich schon in der ersten Anwerbephase um eine Stelle in dem neuen Werk bemühten. KIA selbst wird in der Startphase 2.400 Mitarbeiter beschäftigen und deren Zahl bei vollem Ausbau und Drei-Schicht-Betrieb auf 3.100 steigern. Insgesamt entstehen durch das KIA-Werk etwa 10.000 Arbeitsplätze, denn mehr als ein Dutzend Zulieferer - einschließlich Hyundai Mobis, Hyundai Hysco, Johnson Controls und Arvin Meritor - siedeln sich mit eigenen Produktionsanlagen in slowakischen Industrieparks an.

"Bei der Planung dieser Anlage ging es uns um größtmögliche Transparenz - zum Nutzen unseres Unternehmens, unserer Mitarbeiter, unserer Produkte und unserer Kunden", erläutert In-Kyu Bae, der als Präsident und CEO von KIA MOTORS Slovakia für den Bau des Werks verantwortlich ist. "Und diese Verpflichtung zur Transparenz prägt das Design des Komplexes."

Der Transparenz dient auch ein zentraler gläserner Turm, von dem aus die Manager im Wortsinne einen guten Überblick über die verschiedenen Produktionsprozesse haben, von Presswerk und Karosseriebau über die Lackiererei bis zur Endmontage. Eine Gartenanlage bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich unter freiem Himmel zu entspannen.

Der Endmontagebereich - der dank eines durchsichtigen Daches von natürlichem Tageslicht erhellt wird - zeichnet sich durch angenehme Arbeitsbedingungen aus und erlaubt KIA, den höchsten Stand europäischer Fertigungsqualität zu erreichen. Die Produktqualität hat absolute Priorität im neuen Werk. Eine umfangreiche Testproduktion wird sicherstellen, dass in allen Bereichen maximale Effektivität und Qualität erreicht ist, bevor die reguläre Produktion beginnt. 2007 sollen in der Slowakei 100.000 KIA-Fahrzeuge gefertigt werden, 2008 wird die Jahresproduktion dann auf 200.000 Einheiten steigen. KIA rechnet damit, im Jahr 2010 bis zu 40 Prozent der europäischen Nachfrage mit Fahrzeugen aus Zilina bedienen zu können.

"Das neue Werk liefert nicht nur Fahrzeuge in Topqualität für unser expandierendes europäisches Händlernetz. Es öffnet auch Türen zu neuen Marktsegmenten und wird uns helfen, KIA noch fester in Europa zu etablieren", sagt Jean-Charles Lievens, Vizepräsident von KIA MOTORS Europe. "Wir sind zuversichtlich, die Zahl der KIA-Neuzulassungen im wachsenden europäischen Markt bis zum Jahr 2008 auf 500.000 Einheiten steigern zu können, was einem Marktanteil von etwa drei Prozent entspricht."

(28. Oktober 2005)


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