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06. März 2012

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Weltpremiere des Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse auf dem Genfer Salon

Genf – Lange musste Bugatti nicht warten, bis nach dem Erfolg des Veyron 16.4 Super Sport erste Anfragen zu einer ebenfalls 882 kW (1.200 PS) starken Version des offenen Modells Grand Sport in Molsheim eingingen.

„Wir waren auf Anhieb von der Idee elektrisiert, die Leistung des Super Sport auf das bis dato maximal 1.001 PS starke Modell Grand Sport zu übertragen und damit in eine neue Roadster-Dimension vorzustoßen,“ so Wolfgang Dürheimer. Der Präsident von Bugatti S.A.S. weiter: „Unserem Team gelang es, den weltweit stärksten Pkw-Antrieb unter Berücksichtung aller fahrdynamischen und aerodynamischen Parameter in den offenen Sportwagen zu transferieren. Wir sind stolz, auf dem Genfer Salon mit der Weltpremiere des 1.200 PS starken Grand Sport Vitesse den schnellsten Roadster aller Zeiten vorstellen zu können.“

 

 

Dynamik in Zahlen:

Der neue Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse entwickelt aus den 7,9 Litern Hubraum seines W16-Motors ein maximales Drehmoment von beachtlichen 1.500 Nm (bei 3.000-5.000 U/min). Die höchste Leistung (1.200 PS) liegt bei 6.400 U/min an. Diese Daten ermöglichen den Fabelwert von 2,6 Sekunden für den 0-100-km/h-Sprint und ein nochmals besseres Durchzugsverhalten. Mit 410 km/h Höchstgeschwindigkeit ist der – wie alle Veyron – allradgetriebene Grand Sport Vitesse der schnellste, jemals in Serie gebaute Roadster.

Antriebssystem:

Der Leistungszuwachs von 199 PS gegenüber dem Grand Sport wird vor allem durch den Einsatz von vier größeren Turboladern samt Ladeluftkühlern erreicht. Darüber hinaus hat Bugatti sämtliche Komponenten des Antriebsstrangs umfangreich verstärkt. Bedingt durch den Einsatz der größeren Turbolader und eines insgesamt reduzierten Gegendrucks konnte der Kraftstoffverbrauch trotz der Leistungssteigerung sogar etwas reduziert werden.

Fahrwerk:

Um die einzigartige Leistung absolut sicher und souverän auf die Straße zu bringen, haben die Ingenieure das Fahrwerk des Hochleistungssportwagens neu justiert. In Allianz mit den aus dem Rennsport adaptierten, extrem schnell ansprechenden Dämpfern ist das Fahrzeug nochmals besser kontrollierbar und perfekter ausbalanciert. Neben dem unvergleichbaren querdynamischen Potenzial von bis zu 1.4 g sorgt zudem das präzise Zusammenspiel der Reifen (auf neu konzipierten, leichteren 20 Zoll-Leichtmetallrädern des Typs „Vitesse“) mit dem intelligenten Allradsystem für außergewöhnlich gute Handlingeigenschaften. Da das neu abgestimmte ESP zum Beispiel beim Beschleunigen aus Kurven etwas später eingreift, zeigt der Grand Sport Vitesse auch in diesen Situationen eine noch dynamischere Performance.

Karosserie:

Bugatti hat für den Grand Sport Vitesse einen neuen Dachkantenspoiler entwickelt, der die Windgeräusche und Verwirbelungen im Innenraum signifikant reduziert. Darüber hinaus wird es für den Roadster ein neues Windschott geben, das sich bei Nichtgebrauch kompakt im Kofferraum verstauen lässt. Beide Details werden auch für den Grand Sport zur Verfügung stehen; gemeinsam ermöglichen sie selbst bei Geschwindigkeiten um 200 km/h ein absolut entspanntes, offenes Fahren. Im Front- und Heckbereich konnten zahlreiche Aerodynamikmaßnahmen vom Super Sport für den Grand Sport Vitesse adaptiert werden. Die Frontpartie wird somit von größeren Lufteinlässen geprägt. Der unterste Luftschlitz zieht sich seitlich bis ins Radhaus hinein und verleiht dem Ausnahmesportwagen ein extrem souveränes Auftreten. Unterhalb dieses Lufteinlasses schließt sich ein optisch filigran gestalteter Frontspoiler an, der konzeptionell ähnlich wie die im Motorsport üblichen Splitter ausgeführt ist. Die Heckpartie, ebenfalls vom Super Sport abgeleitet, wird von einem Doppeldiffusor und einem zentral angeordneten Doppelendrohr geprägt.

Interieur:

Karbon ist – neben Leder – auch das dominierende Material im Innenraum des Grand Sport Vitesse. Zahlreiche Interieur-Bauteile werden im 1.200-PS-Roadster nun in Karbon ausgeführt. Dazu gehören die Verlängerung der Mittelkonsole, eine Abdeckung mit EB-Logo in der aus Leder gearbeiteten Rückwandverkleidung (zwischen den Rücksitzlehnen) und die Gurtaustrittsblenden an den Sitzen. Ebenfalls aus Karbon gefertigt werden das Dekor der Mittelkonsole, die Türinserts sowie die sich hier anschließenden Applikationen der Instrumententafel. Neu in einer Grand Sport Version sind zudem die in „Bicolor-schwarz“ ausgeführten Zierteile und ein speziell für den Grand Sport Vitesse gestaltetes Sitzdesign.

Individualisierung der Ausstellungsfahrzeuge:

Der Bugatti Veyron 16.4 kann nahezu grenzenlos individualisiert werden. Jedes Exemplar des 350 Mal gefertigten Modells gilt deshalb als Unikat. Das trifft auch auf die zwei Grand Sport Vitesse zu, die Bugatti auf dem Genfer Salon 2012 präsentiert. InSichtkarbon gearbeitet ist ein blaues Exemplar des neuen Roadsters. Im dunklen „Jet Grey“ mit matten und glänzenden Bereichen lackiert ist der zweite Grand Sport Vitesse. Die aggressiv-dynamische Optik der Fahrzeuge passt dabei in beiden Fällen zur Positionierung des neuen Grand Sport Vitesse. Als Sportwagen der eleganten, kunstvollen Ausrichtung gilt indes der klassische Grand Sport, der selbstverständlich im Programm bleibt. In Genf präsentiert Bugatti eine Version in einem weiterentwickelten Sichtkarbon – erstmals im Farbton „Braun“. Als Kontrast bestehen die Seitenteile dieses Grand Sport bis hin zu den hinteren Lufteinlässen aus poliertem Aluminium.

Photos: Bugatti

(6. März 2012)


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