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Auto News: 14. März 2001


 


Richtfest: Industriepark bei Ford in Koeln entsteht in Rekordzeit

Köln - Rekord beim Bau des Industrieparks Ford Köln: Nur fünf Monate nach dem ersten Spatenstich wird am Donnerstag, 8. März 2001, in Köln bereits das Richtfest gefeiert. 13 Zulieferer-Unternehmen fertigen ab Herbst 2001 in den 50.000 Quadratmeter großen Fertigungshallen komplexe Module und Komponenten für das Fiesta-Nachfolgemodell und schaffen rund 800 neue Arbeitsplätze.

Über eine Milliarde Mark werden insgesamt in die Modernisierung der Fahrzeugfertigung bei Ford in Köln investiert: Ford bringt 800 Millionen Mark für moderne Roboter im Karosseriebau, flexible Produktionsanlagen und das neue Logistik-Konzept auf. Die Investitionen für die Bauten des Industrieparks Ford Köln betragen 125 Millionen Mark, hinzu kommen noch Investitionen der Ford-Zulieferer für Produktionsanlagen von weit mehr als 100 Millionen Mark. Nach Valencia, Saarlouis und Genk ist Köln der vierte Standort in Europa mit einem Industriepark für Zulieferer als Bestandteil der Ford-Fertigungsstrategie.

"Ford baut in Köln das modernste Automobilwerk Europas auf, der Industriepark nimmt dabei eine zentrale Stellung ein", erläutert Hans Schardt, Direktor der Ford-Fahrzeugfertigung in Europa. Denn als Bestandteil des Logistik-Konzepts trägt der Industriepark mit der direkten Anbindung an das Montagewerk über ein hochmodernes Hängebahnsystem wesentlich zu noch präziseren Fertigungsabläufen bei.

Der Essener Baukonzern Hochtief Building, Niederlassung Köln, errichtet als Generalunternehmer die Fertigungshallen des Industrieparks Ford Köln. Als Investor und Verwalter der Gebäude zeichnet die Münchner Hypo-Fondsbeteiligungen für Sachwerte (H.F.S.), ein Unternehmen der Hypo-Vereinsbank, verantwortlich. Das hochmoderne Transportsystem kommt vom Unternehmen Eisenmann aus Holzgerlingen bei Stuttgart. Es ist 800 Meter lang und verbindet das Werk direkt mit den Zulieferern im Industriepark. Die Bauteile und Komponenten der im Industriepark angesiedelten Ford-Zulieferer werden damit nicht nur "just in time", sondern auch "in sequence", also genau zur richtigen Zeit und in exakter Baureihenfolge an der Ford-Produktionslinie eintreffen. So werden pro Tag zahlreiche Lkw-Fahrten ersetzt, die normalerweise nötig wären, um die Bauteile von den Zulieferern zum Montageort zu transportieren.

(8. März 2001)

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